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A wie Alpakawanderung

Autorenbild: Jeanne Jirges
Jeanne Jirges
vor 7 Tagen
11 Min. Lesezeit

Weil wir als Workaholic Couple unsere Dates planen


Wir sind beide Menschen, die problemlos ein ganzes Wochenende mit Arbeit verbringen können – und uns dabei gegenseitig einreden, dass wir „gleich fertig“ sind. Das ist einer der Nachteile, wenn man keinen klassischen 9-to-5-Job hat, bei dem man nach Feierabend den Laptop zuklappt und die Arbeit einfach Arbeit sein lässt. Bei uns funktioniert das nicht ganz so.


Wir sind beide ambitioniert, haben große Pläne und lieben, was wir tun. Das ist großartig – bis man irgendwann feststellt, dass man zwar gemeinsam die nächsten beruflichen Milestones plant, aber nicht mehr weiß, wann man eigentlich das letzte Mal einfach nur etwas Schönes miteinander gemacht hat, ohne produktiv gewesen zu sein.


Aus meiner Praxis weiß ich, dass viele ambitionierte Paare irgendwann an genau diesen Punkt kommen: Nicht, weil sie sich nicht lieben. Sondern weil sie die Ambitionen des anderen so gut verstehen. Wenn beide ständig etwas aufbauen, lernen, leisten und erreichen wollen, fühlt es sich manchmal sogar logisch an, die gemeinsame Zeit ebenfalls für die „wichtigen“ Dinge zu verwenden. Dann wird Quality Time irgendwann zu:

„Wie läuft dein Projekt?“

„Was ist dein nächster Karriereschritt?“

„Hast du dich für die Fortbildung schon angemeldet?“

„Was müssen wir bei XY noch erledigen?“


Und ja – darüber kann man sich stundenlang unterhalten. Aber ein Date ist das nicht.

Und genau da beginnt unser Experiment.



Markus und Jeanne

Workaholic Couple

Hi, wir sind Markus und Jeanne.


Markus ist Team Lead und Senior Consultant. Ich bin selbstständige dipl. psychosoziale Beraterin und Confidence Life Coach. Wir lieben einander sehr. Aber genauso lieben wir unsere Ambitionen, unsere Karrieren und die Dinge, die wir uns für unser Leben vorgenommen haben. Und genau deshalb wollen wir uns nicht zwischen Liebe und Karriere entscheiden.


Wir wollen beides.

A - Alpakawanderung Banner


Warum wir unser Date-ABC gestartet haben


Als Markus und ich uns kennengelernt haben, gab es eine Sache, die wir sehr schnell gemeinsam hatten: unsere Ambitionen und Visionen. Wir konnten uns stundenlang darüber unterhalten, wo wir uns beruflich sehen, was wir aufbauen und erreichen wollen, warum so viele Menschen niemals dort ankommen werden, wo sie eigentlich hinwollen – und was wir in unseren Branchen anders machen möchten. Wir haben über Kommunikation, Psychologie, Geschichte, zwischenmenschliche Beziehungen und vor allem über Business geredet.


Wirklich. Stundenlang.


Und weil wir beide bisher noch niemanden kennengelernt hatten, der ein ähnliches Maß an Unternehmergeist und Ambition mitbringt, waren wir natürlich hellauf begeistert. Unsere gemeinsame Zeit wurde dadurch immer mehr zu einer Mischung aus Beziehung und Business-Meeting. Wir haben die Karriereziele, nächsten Schritte und aktuellen Projekte des jeweils anderen akribisch verfolgt, analysiert, Milestones gefeiert und waren einfach all in.


Auch unsere privaten Zukunftspläne und alles andere, was zu einer Beziehung gehört, haben einfach geklickt. Trotzdem standen unsere Ambitionen immer wieder im Vordergrund. Ein Grund dafür war auch mein Lipödem.


Durch meine Erkrankung konnte ich vieles von dem, was wir uns vorgenommen hatten, lange Zeit nicht umsetzen. Lange Spaziergänge, Ruinen besichtigen, wandern, klettern – all die Dinge, die mir eigentlich Spaß gemacht hätten, waren entweder gar nicht möglich oder mit Schmerzen verbunden. Und so haben wir Schritt für Schritt aufgehört, Unternehmungen zu planen. Im März 2026 hatte ich meine 360°-Liposuktion und zum ersten Mal seit langer Zeit war ich wirklich schmerzfrei. Ich wollte diese neue Lebenschance nutzen.


Nur standen wir inzwischen vor einem etwas anderen Problem:

Wir waren so gut darin geworden, über Business, Karriere und Fortbildungen zu reden, dass uns irgendwann die gemeinsamen Aktivitäten fehlten. Also beschlossen wir, das Ganze ein bisschen systematischer anzugehen. Unser Couple-ABC ist deshalb nicht ausschließlich aus Ideenlosigkeit entstanden. Es ist auch ein kleines Experiment für mich:

Was macht mir eigentlich Spaß, wenn ich körperlich nicht mehr ständig darüber nachdenken muss, ob ich es schaffe? Wir schlagen also zwei Fliegen mit einer Klappe. Hätte mich auch gewundert, wenn es bei uns anders wäre.


Date Nights


Markus und ich haben beide Berufe, in denen wir viele Termine koordinieren und einiges vorausplanen müssen. Gleichzeitig wissen wir nicht immer, wann unser Arbeitstag tatsächlich endet. Einfach um 18 Uhr den Stift fallen lassen und gemeinsam den Feierabend genießen? Das ist bei uns logistisch einfach nicht möglich.


Schon allein deshalb, weil ich ein früher Vogel bin. Und zwar einer von diesen Wahnsinnigen, die freiwillig und ohne Wecker um 5 Uhr morgens aufstehen. Markus hingegen ist eine absolute Nachteule. Wenn ich um 20 Uhr langsam nicht mehr ansprechbar bin, wird dieser Mann plötzlich wach. Wie?!


Also haben wir beschlossen, unsere gemeinsame Zeit, in der wir beide geistig anwesend sind, genauso ernst zu nehmen wie unsere anderen Termine. Einmal pro Woche haben wir eine Datenight, die fix im Kalender steht und wie alle anderen wichtigen Termine behandelt und priorisiert wird. Da fährt die Eisenbahn drüber. Kochen, Gitarre spielen, gamen, Magic, Kino oder einfach irgendetwas, worauf wir gerade Lust haben.


Und einmal im Monat gibt es ein Special Date. Nur wir zwei, ohne Hund, ohne Freunde und idealerweise etwas, das wir nicht sowieso jeden Tag machen. Und weil wir in einem Überangebot an Möglichkeiten vermutlich mit einer Excel-Liste geendet hätten und sich mir bei dem Gedanken alle Haare aufstellen, hatten wir eine andere Idee:

Wir arbeiten uns einmal durchs Alphabet.

Okay, Markus hat das beschlossen. Nachdem wir Bridgerton gesehen hatten und er plötzlich begeistert von der Idee war, die eigenen Kinder nach dem Alphabet zu benennen, konnte ich ihn immerhin zur Datenight überreden.

Ich will nämlich einen Finn. Well, F ist der sechste Buchstabe im Alphabet. You do the math.


Auf Instagram könnt ihr übrigens bei den kommenden Dates mitentscheiden. Wir stellen euch verschiedene Ideen zur Auswahl und ihr stimmt ab, was als Nächstes ausprobiert wird. Auf Instagram mitvoten


Und damit:

Herzlich willkommen zum ersten Buchstaben!


A wie Alpakawanderung

So war unser A-Date


Gleich vorweg: Es gab kein Klo.


Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich habe nicht nur eine Wellensittichblase, sie wird auch noch getriggert, sobald ich weiß, dass es jetzt für die nächsten Stunden keine Möglichkeit mehr geben wird. In Urlaub fahren ist ein Traum...


Als wir bei der Alpakawanderung ankamen, war ich daher erst einmal ziemlich schockiert, denn wir standen auf einer Wiese und nicht auf einem Hof. Der angrenzende Friedhof war leider auch keine Option, denn die Toiletten waren verschlossen. Also setzte Markus mich noch einmal ins Auto, fuhr ein paar Straßen weiter und lud mich in einem kleinen Café ab.


Und bitte: Wir waren trotzdem pünktlich.


Die erste Hürde war also schon mal überwunden. Für die Wanderung selbst wussten wir nicht wirklich, was auf uns zukommen würde. Deshalb sind wir, ehrlich gesagt, auch ohne große Erwartungen in die Experience gestartet. Mir persönlich war vor allem wichtig, dass wir später etwas haben, über das wir gemeinsam reden können. Markus hingegen hatte sich auf die Interaktion mit den Alpakas gefreut. Daher war die erste Instruktion ein bisschen ernüchternd: "Die Tiere bitte nicht streicheln. Sie mögen das nicht. Besonders nicht während der Wanderung."


Da standen wir also. Mit unseren Alpakas. Und durften sie nicht streicheln. Na gut.


So war unser A-Date


Zuerst gab es eine kurze allgemeine Einführung über Alpakas und ihr Sozialverhalten, was wirklich spannend war. Wusstest du, dass Alpakas ein Klo benutzen und wirklich nur dorthin gehen? Ja, das ist relevant für später. Oh und sie spucken ebenso wie Lamas. Aber in der Regel spucken sie keine Menschen, sondern nur einander an. Nach den Sicherheitsinstruktionen ging die Leitung mit einem der drei Alpaka voraus. Ich folgte mit meinem und Markus bildete mit seinem Alpaka das Schlusslicht. Sein Alpaka war – laut Aussage der Leitung – „der Chef“. Und dieser Chef wollte selbstverständlich jederzeit wissen, was die anderen so treiben. Daher musste er das Schlusslicht bilden und sie im Auge behalten.


Mein Alpaka hingegen hatte bereits nach wenigen Minuten beschlossen: Nein. Es blieb stehen und starrte mir in die Augen. So, was mache ich jetzt? Vorsichtig ziehen? Stehen bleiben? Bitten? Augenkontakt vermeiden? Starren?

Die Leitung meinte ganz entspannt: „Einfach zeigen, wer der Boss ist und weitergehen.“ Das war ungefähr der Moment, in dem ich wusste: Wir müssen tauschen. Ich hatte mich eigentlich auf die Alpakawanderung gefreut, aber mir war der Spaß bereits jetzt vergangen, weil ich das Gefühl hatte, dass die Tiere eigentlich überhaupt keine Lust auf diesen Spaziergang hatten. Und das tat mir ehrlich gesagt leid. Ich wollte kein Tier ziehen, das keine Lust hat, also übernahm Markus mein Alpaka und ich wechselte nach hinten. Und siehe da, plötzlich marschierten sie. Mein neues Alpaka, mit dem ich jetzt spazieren gehen durfte, schaut mich kurz an, bevor es weiterging. Es hatte erstaunlich ähnliche Charaktereigenschaften wie unser Hund Bandit. Damit konnte ich umgehen.


Drei Alpakas und zwei Stunden Ruhe


Die Wanderung selbst verlief sehr ruhig. Und ich meine das wörtlich. Wir waren insgesamt ungefähr zwei Stunden unterwegs und machten etwa alle 15 Minuten eine Pause, in der die Tiere grasen durften. Hier durften wir sie auch mit Blättern füttern. Sobald die Snacks allerdings aufgebraucht waren, war auch die Interaktion wieder vorbei und wir als Personen absolut uninteressant.


Eine Situation fand ich persönlich besonders lieb:

Ein Teil des Weges bestand aus Sand und Erde. Dort warfen sich unsere Alpakas plötzlich auf den Boden und wälzten sich im Dreck. Unsere Leitung erklärte uns, dass sie hier gerne spielen und sie sahen auch wirklich sehr glücklich dabei aus. Wie sagen Markus und ich nach einem langen Hundespaziergang mit viel Wasser und Dreck immer: "Ein schmutziger Hund ist ein glücklicher Hund." Oder in diesem Fall Alpaka.


Die Halbzeit verbrachten wir auf einer großen Wiese. Dort waren ungefähr 20 Minuten Pause vorgesehen und ich muss ehrlich sagen: Zu diesem Zeitpunkt hätte ich auch schon wieder nach Hause gehen können. Mir war nicht unbedingt langweilig, aber zu diesem Zeitpunkt hatten wir gefühlt alles gesehen und erlebt, was man bei einer Alpakawanderung eben so sieht und erlebt. Ihnen zuzusehen und mehr über Alpakas zu erfahren war definitiv interessant, aber durch die mangelnde Interaktion mit den Tieren und meinem Partner, empfand ich die Experience doch eher einseitig. Denn während der Wanderung gibt es strenge Rangordnungen und Mindestabstände, die aus Sicherheitsgründen unbedingt eingehalten werden müssen. Mein Alpaka hatte davon noch nichts gehört, denn es hatte prinzipiell immer versucht, mich zu überholen, was damit endete, dass wir Kopf an Kopf nebeneinander hergingen und den Blickkontakt vermieden.


Sich miteinander zu unterhalten, war aufgrund des Sicherheitsabstandes nicht wirklich möglich. Wie sagte unsere Leitung? Ach ja, Alpakas sind keine Gentlemen - wenn man ihrem Popo zu nahe kommt, schlagen sie aus. Und ja, diese Experience wollte keiner von uns...


Auch während der Pausen muss man darauf achten, dass die Alpakas nicht zu nah oder direkt hintereinander stehen, damit sie sich nicht in die Wolle bekommen. Das ist schwerer, als es klingt, denn Alpakas gehen beim Grasen gern herum und einmal schaust du kurz nicht hin und stehst knapp hinter einem Anderen. Seriously, ich war konstant damit beschäftigt, den Alpakas nicht zu nahe zu treten.


Die eigentliche Quality Time bestand also hauptsächlich darin, dass Markus und ich jeweils vor einem Alpaka hergingen und versuchten, die Tiere nicht zu berühren.


Romantik-Level: Greif mich nicht an.


Der Rückweg


Der Rückweg war relativ unspektakulär. Das Alpaka, das vorher ganz hinten gegangen war, hatte inzwischen die Führung übernommen. Wie sich später herausstellte, hatte es einen sehr guten Grund dafür: Es musste dringend aufs Klo. Und wie wir zuvor gelernt hatten, gehen Alpakas nur bei sich zuhause aufs Klo. Da es auch noch der Chef war, der aufs Klo musste, waren alle Snackpausen am Heimweg gestrichen. Ja, er durfte das entscheiden. By all means, wenn er aufs Klo muss, dann lasse man ihn bitte so schnell wie möglich aufs Klo gehen. Bei mir rannte er da offene Türen ein.


Im Stall angekommen, durften wir die Tiere dann noch einmal per Hand mit getrockneten Karotten füttern. Und hier hatten wir tatsächlich die Möglichkeit, die Alpakas am Hals zu streicheln – sofern sie das zuließen. Markus hatte leider kein Glück, was mir für ihn bis jetzt echt leidtut. Ich hingegen durfte den Chef zweimal kurz streicheln. Und ich sage euch: Diese Wolle war SO weich. Beim dritten Versuch kassierte ich einen genervten Blick und einen sehr eindeutigen Schritt zur Seite. Well. I tried.


War das ein gutes Date?


Normalerweise würde ich an dieser Stelle ausführlicher berichten. Aber meine Lieben, mehr gibt es tatsächlich nicht zu sagen. Markus und ich empfanden unser Date eher als stillen Spaziergang nebeneinander. Und am Ende waren wir beide ehrlich gesagt ein bisschen enttäuscht. Vielleicht hätten wir uns vorher stärker mit den Tieren beschäftigen müssen, um zu wissen, was uns erwartet. Vielleicht hatten wir auch einfach eine andere Vorstellung davon, was eine Alpakawanderung als Date bedeutet. Die mangelnde Interaktion auf allen Seiten war für uns eher ein Downer, denn wenn wir ehrlich sind, hatten wir währenddessen nicht besonders viel miteinander zu tun.


Markus fasst unser Date deshalb folgendermaßen zusammen:

Eine Alpakawanderung ist wahrscheinlich am besten für Pärchen geeignet, die oft streiten, da sie währenddessen nicht miteinader interagiert. Super!



Unser A-Date Rating

Romance

Man geht allein spazieren, mit einem Alpaka, das keine Lust auf einen hat. Ned romantisch.

Fun-Factor

Es war schon interessant, das einmal kennenzulernen und definitiv entspannend.

Quality-Time

Die Interaktion mit deinem Partner während der Wanderung ist eher begrenzt.


Kommunikation

Kommunikation ist hauptsächlich davor, danach und in den Pausen möglich.

Erinnerungsfaktor

Wir glauben beide nicht, dass wir uns in ein paar Jahren groß daran erinnern werden.

Final Rating

Unser Fazit: Es war ganz nett, das mal gemacht zu haben, muss aber nicht nochmal sein.


Was eine Alpakawanderung mit Selbstvertrauen und Grenzen setzen zu tun hat


Und jetzt kommt der Teil, bei dem ich kurz meinen Confidence-Coach-Hut aufsetze, denn Selbstvertrauen verbinden wir oft damit, wie wir alleine auftreten. Wie wir im Job sprechen, ob wir unsere Meinung sagen, ob wir Grenzen setzen, ob wir uns etwas zutrauen. Aber Selbstvertrauen zeigt sich genauso in unseren Beziehungen.


Darin, ob wir unsere Bedürfnisse aussprechen, ob wir bewusst Zeit für uns und unsere Beziehung einfordern.

Ob wir sagen können: „Das ist mir wichtig.“ Aber auch, ob wir sagen können: „Ich hatte gerade keine gute Zeit bei diesem Date.“ Und vor allem darin, ob wir uns selbst treu bleiben, wenn wir jemanden lieben.


Für mich bedeutet ein selbstbestimmtes Leben deshalb nicht, dass wir alles alleine schaffen oder uns komplett in einer Beziehung verlieren müssen. Im Gegenteil: Es bedeutet, dass wir bewusst entscheiden, wie wir unser Leben gestalten wollen.


Und manchmal bedeutet das eben auch, dass zwei Menschen mit großen beruflichen Ambitionen feststellen:

„Wenn wir wollen, dass unsere Beziehung Platz bekommt, müssen wir diesen Platz auch schaffen.“


Nicht irgendwann, nicht wenn weniger Arbeit ist und auch nicht erst dann, wenn das nächste Projekt abgeschlossen ist.

Jetzt. Das ist Selbstbestimmtheit und die hat jeder von uns in sich. Wenn du mit dem Wort nichts anfangen kannst, tausch es aus gegen Prioritäten und schon setzt du deinen Alltag in einen ganz neuen Kontext.


Und genau deshalb ist unser Date-ABC für mich mehr als eine Sammlung von Unternehmungen. Es ist ein Zeichen für dich, unser Leben nicht einfach passieren zu lassen, sondern es aktiv zu gestalten.


Und noch ein Input am Rande: Wenn dich ein Alpaka höchstgenervt anschaut, weil es wegen dir jetzt spazieren gehen muss, und du gleichzeitig nicht weißt, ob du gleich einen Tritt bekommst oder angespuckt wirst …

… dann zeigt sich dein wahres Selbstbewusstsein. Oder auch nicht. 😂


Wobei ich aus professioneller Sicht sagen muss: Vielleicht ist Selbstvertrauen in diesem Moment auch einfach die Fähigkeit, zu akzeptieren, dass dieses Alpaka eine Grenze kommuniziert. Bei Tieren respektieren wir sie sofort, weil wir wissen, dass Konsequenzen folgen. Wenn deine Grenzen also nicht akzeptiert werden, dann frage dich das nächste Mal, ob dein Gegenüber mit Konsequenzen zu rechnen hat oder nicht. Und wenn nicht, warum sollten Grenzen dann akzeptiert werden? Auch das ist Selbstvertrauen.



Alpakawanderung als Date – für wen eignet sich das?


Perfekt für Paare, die…


  • gerne gemütlich spazieren gehen

  • einen ruhigen Ausgleich zu einem stressigen Alltag suchen

  • Tiere spannend finden

  • gerne draußen unterwegs sind

  • gemeinsam etwas Neues ausprobieren möchten

  • nicht unbedingt während des Dates permanent miteinander interagieren müssen

Eher nicht für euch, wenn…


  • ihr viel Interaktion mit den Tieren erwartet

  • ihr euch während einer Aktivität viel miteinander unterhalten möchtet

  • ihr Action und Abwechslung braucht

  • ihr euch unter einem „Tier-Date“ eher einen Streichelzoo vorgestellt habt

Workaholic Couple Fazit Alpaka-Wanderung


Erwartung: Tiere kennenlernen, streicheln, gemeinsam etwas erleben.


Realität: Ruhiger Spaziergang, ein Alpaka zwischen uns und sehr klare Grenzen der tierischen Teilnehmer.


Eine Alpakawanderung ist sicherlich eine nette Erfahrung. Für uns war sie allerdings nicht das Date, das wir uns unter Quality Time vorgestellt hatten. Man geht hintereinander, das Alpaka möchte meistens seine Ruhe und das eigene Gegenüber ist erstaunlich weit weg. Trotzdem werden wir keine schlechte Rezension über den Veranstalter abgeben, denn die Organisation war absolut in Ordnung. Es war einfach nicht our cup of tea und dafür können die Veranstalter nichts.


Fazit: 2/5 – nett, aber wir müssen es nicht noch einmal machen.

A ist damit geschafft. 🦙




Unser nächstes Date: B wie Bogenschießen

B steht fest und ich bin schon wirklich gespannt, wie dieses Date aussehen wird. Jedoch bei C brauchen wir dich. Welche C-Date-Idee sollen wir ausprobieren? Auf Instagram kannst du bei den nächsten Dates mitentscheiden: @confidencetogo.at auf Instagram


Confidence – nicht nur im Leben, sondern auch in der Liebe.

Jeanne Jirges - dipl. Psychosoziale Beraterin

Jeanne Jirges

dipl. Confidence Life Coach


Als Confidence Life Coach mit fünf Diplomausbildungen und einer langen Liste an persönlichen Erfahrungen begleite ich dich dabei, dein Traumleben aufzubauen und die Person zu sein, die sich dein Kindergarten-Ich immer ausgemalt hat.



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