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SINGEN, SPIELEN, BURNOUT

  • Autorenbild: Jeanne Jirges
    Jeanne Jirges
  • 9. Feb.
  • 9 Min. Lesezeit

Burnout bei Frau

Elementarpädagog:innen spielen nur und Lehrer:innen haben dauernd Ferien. Wer davon Burnout kriegt, ist einfach nicht belastbar.


Diese zynische Sichtweise hält sich hartnäckig. Und das liegt oft an einer simplen, aber fatalen Verwechslung: Menschen, die nicht im pädagogischen Bereich arbeiten, ziehen falsche Schlüsse, weil ihnen die Referenz fehlt.


Pädagog:innen sind wie Projektmanager oder Teamleiter in einem hochdynamischen Umfeld, die nicht nur wissen müssen, was die "Mitarbeiter" (Kinder) gerade tun, sondern auch, warum und wie es strategisch zur Erreichung des Bildungsziels passt. Pädagog:innen müssen bei 20+ Kindern gleichzeitig die gesamte Gruppe überwachen und individuell fördern.


Die Wahrheit ist: Die Überlastung kommt nicht vom Spielen, sondern von den fünf unsichtbaren Anforderungen, die den Raum für diese wertvolle Kernarbeit systematisch zerstören. Hier beleuchten wir, was wirklich hinter den pädagogischen Kulissen passiert.



Die 5 größten Missverständnisse im pädagogischen Beruf


  1. Spielen ist Entspannung

Spielen ist keine Entspannung für Pädagog:innen – es ist Neurobiologie und gezielte Förderung des Kindes.


Wenn Elementarpädagog:innen sagen, sie "spielen" mit den Kindern, denken Außenstehende unweigerlich an das entspannte 1:1-Spiel, das sie selbst nach einem langen Tag mit ihrem Kind erleben. Sie missverstehen den hochkomplexen Bildungsauftrag, der hinter dem pädagogischen Spiel steckt, weil sie ihn selbst nicht anwenden. Das größte Missverständnis beruht daher auf der fehlerhaften Referenzebene.


Eltern spielen mit Kind

Die elterliche Referenz: 

Eltern spielen zur Bindung und Entspannung. Es ist eine freiwillige, unstrukturierte Tätigkeit, die jederzeit unterbrochen werden kann und wird.

Pädagogin spielt mit Kindern

Die pädagogische Realität: 

Elementar- und Primärpädagog:innen nutzen Spielen als didaktisches Werkzeug. Sie betreiben im Spiel gezielte Bildungsarbeit auf höchstem Niveau.


Pädagog:innen sind Architekt:innen der neuronalen Entwicklung: Sie analysieren die Interaktion, orchestriren die Förderung exekutiver Funktionen und greifen gezielt ein, um Lernprozesse zu steuern – oft bei 20+ Kindern gleichzeitig!


Das bedeutet konkret:
  • Ständig scannen: Wer streitet, wer braucht Hilfe, wer ist (gewollt/ungewollt) isoliert?

  • Sofort erkennen: Geht es hier nur um Bausteine/Puzzle/Brettspiel oder üben die Kinder gerade unbemerkt Frustrationstoleranz, Regeln einhalten oder sind sie gerade im Übergang aus dem egozentrischen Weltibild?

  • Gezielt eingreifen: Wenn ein Kind frustriert aufgibt, geben Pädagog:innen nicht die Lösung, sondern stellen die richtigen Fragen, die das Kind dazu bringen, die Lösung selbst zu finden (z.B. "Was könntest du anders versuchen?"). Gleichzeitig müssen sie abschätzen, wieviel Hilfe gerade zu viel oder zu wenige ist, um das Kind zu motivieren, sein Problem zu lösen.


Das ist Training der Selbstkontrolle und Problemlösung – und das bei jedem einzelnen Kind!


Diese ständige, hochkonzentrierte Steuerung und die simultane Fehlerkorrektur in einer großen Gruppe ist intellektuelle Schwerstarbeit, die nicht im Entferntesten der entspannten Freizeitbeschäftigung ähnelt, die Außenstehende sich vorstellen.



  1. Lärm und Geräusche - so schlimm kann es nicht sein

Die meisten Außenstehenden arbeiten in Umgebungen, in denen ein Geräuschpegel von 50 bis 60 Dezibel (dBSPL) als normal gilt (Bürogespräche oder Café). Auf einer Baustelle gibt es zwar Spitzenwerte von 85 bis 100 dBSPL, aber diese Belastung ist zeitlich begrenzt und wird durch vorgeschriebene Pausen oder Gehörschutz gemindert.


In einem Elementarbereich oder einem vollen Klassenzimmer ist die Situation jedoch fundamental anders:


Ruhiger Büroalltag

Die Referenz der Außenstehenden: 

Außenstehende messen die "Lärmbelastung" in Kindergruppen oft an ihrer eigenen Arbeitsumgebung, in der Geräuschpegel von 50 bis 60 Dezibel (dBSPL) als normal gelten und man sich bei Bedarf zurückziehen kann.

Laute Schulklasse

Die pädagogische Realität: 

Der durchschnittliche Lärmpegel in Kindergruppen liegt oft dauerhaft zwischen 75 und 85 dBSPL – das entspricht dem Lärm eines stark befahrenen Straßenverkehrs oder einer laufenden Bohrmaschine in 10 Metern Entfernung. Rückzug ist nicht möglich.


Schreie, Streit, Frust, Weinen, etc. können kurzzeitig über 100 dBSPL erreichen. Während auf einer Baustelle ein verpflichtender Gehörschutz getragen wird und im Büro der Lärmpegel einen solchen Wert gar nicht erst erreicht, müssen Pädagog:innen in diesem konstant hohen Lärmpegel die komplexeste kognitive Arbeit leisten: Sie müssen gleichzeitig hören, sprechen, Konflikte lösen, fördern, dokumentieren und analysieren.


Das bedeutet konkret:
  • Ständig scannen: Trotz Lärm muss jedes leise Signal der Kinder (ein Weinen, ein veränderter Tonfall, eine nonverbale Bitte) erfasst werden.

  • Sofort erkennen: Ist das Anheben des Lärmpegels ein Zeichen dafür, dass die Stimmung kippt oder ist es noch im natürlichen Rahmen? Oder muss ich den Lärmpegel managen, anstatt mich um das Kind zu kümmern, das gerade meine Hilfe braucht?

  • Gezielt eingreifen: Sie müssen gleichzeitig die Kommunikation aufrechterhalten (Sprachförderung!), Konflikte lösen, der Tagesplanung nachgehen, Alltagsvorfälle dokumentieren, sich konzentrieren, "spielen", zusätzliche Angebote setzen - und dass alles bei einem Lärmpegel, der über dem Durchschnitt liegt.


Dieser akustische Dauerstress versetzt das Nervensystem in einen chronischen Alarmzustand. Im Gegensatz zu einer Baustelle, auf der Lärm produziert wird, müssen Pädagog:innen im Lärm funktionieren. Das führt nicht nur zu körperlicher Erschöpfung und Konzentrationsschwäche, sondern ist eine Hauptursache dafür, dass der Kopf am Ende des Tages nicht regenerieren kann und sich der Burnout-Kreislauf schließt.



  1. "Beschäftige die Kinder halt irgendwie, dann geben sie Ruhe"

Pädagog:innen sind wie Feuerwehrleute, die Brände löschen, anstatt einfach die Tür zuzumachen. Sie müssen den pädagogisch korrekten, aber energieintensiven Weg wählen, auch wenn die einfache Lösung auf der Hand liegt.


Kind mit Tablet

Die Referenz der Außenstehenden: 

Ablenkung ist die Lösung. Wenn ein Kind zu Hause weint oder fordernd ist, hilft oft ein einfacher Wechsel der Beschäftigung (ein Film, ein neues Spielzeug, ein Arbeitsblatt oder das Tablet). Ruhe lässt sich einkaufen oder delegieren.

Beziehungsarbeit in der Schule

Die pädagogische Realität: 

Der Job ist nicht die Ablenkung, sondern die gezielte Begleitung und Intervention. Ein Arbeitsblatt oder passive Medien lösen das zugrunde liegende Bedürfnis (nach Struktur, Emotion, Aufmerksamkeit) nicht auf, sondern verschieben das Problem nur.



Pädagog:innen greifen in der Regel nur dann zum Arbeitsblatt oder der anderweitigen Beschäftigung, wenn sie eine Gefahrensituation für das Kind oder die Gruppe erkennen und einen Stillstand "erzwingen" müssen. In allen anderen Fällen ist die pädagogische Aufgabe, die emotionale Situationen einzufangen und das Kind dabei zu begleiten, seine Emotionen zu regulieren und sich wieder auf seine Aufgabe und/oder seine Bedürfnisse zu fokussieren.


Das bedeutet konkret:
  • Ständig scannen: Welches Kind ist gerade reguliert, frustriert, isoliert oder benötigt eine spezifische emotionale Intervention, um eine Eskalation zu verhindern?

  • Sofort erkennen: Ist das Arbeitsblatt ein strategisch sinnvoller Schritt in der Förderung oder nur ein Notfall-Lückenfüller? Gerade Kinder mit komplexen, undiagnostizierten Bedürfnissen reagieren auf einfache passive Materialien oft mit sofortiger Verweigerung oder Frustration. (Mehr hierzu bei Punkt 5)

  • Gezielt eingreifen: Sie müssen aktiv Widerstand leisten gegen die Versuchung der "einfachen Lösung" (passives Material) und stattdessen die energiereibende, aber pädagogisch notwendige Einzelintervention wählen (z.B. Co-Regulation, Konfliktklärung, gezieltes 1:1-Gespräch).


Diese ständige, hochkonzentrierte Steuerung und die Weigerung, sich der einfachen, aber unwirksamen Lösung hinzugeben, macht den Job so anspruchsvoll und zehrt an den persönlichen Energiereserven.



  1. Ein bisschen Dokumentation

Ein häufiger Irrglaube (auch bei angehenden Pädagog:innen) ist, dass die Hauptaufgabe die Interaktion mit den Kindern und Dokumentation ein kleiner, notwendiger Aufwand sei, der schnell nebenbei erledigt wird. Allerdings müssen Pädagog:innen bei voller Gruppenstärke ständig Verwaltung und pädagogische Arbeit balancieren.


Meetingnotizen

Die Referenz der Außenstehenden: 

Dokumentation ist ein kurzer Bericht am Monatsende oder das Ausfüllen einer Tabelle in der Pause – eine kleine administrative Aufgabe oder der Kernteil des Jobs.

Schreibarbeit statt Beziehungsarbeit

Die pädagogische Realität: 

Bürokratie ist zu einem zeitfressenden Hauptprojekt geworden, das die Kernzeit der Interaktion raubt. Ursprünglich ein kleiner Teil der pädagogishcen Arbeit.


Pädagog:innen sind wie Experten, deren Know-how nicht in der Arbeit, sondern im Papierkram feststeckt: Sie werden für Beziehungsarbeit bezahlt, müssen aber einen Großteil ihrer Energie und Zeit für administrative Aufgaben verwenden, die nur indirekt dem Kind dienen.


Das bedeutet konkret:
  • Ständig scannen: Ist die Beobachtung für das Portfolio dokumentiert? Ist der Entwicklungsbericht fristgerecht fertig? Habe ich alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt? Die Verwaltung der Formulare unterbricht den pädagogischen Flow ständig.

  • Sofort erkennen: Im Kindergarten bedeutet das beispielsweise, für Instrumente wie den BEsT (Beobachtungsbogen zur Erfassung des Sozialverhaltens und der Emotionalität) ein Kind über mehrere Wochen intensiv zu beobachten, über 60 bis 80 Items auszuwerten und daraufhin einen Förderplan zu entwickeln. Im Schulalltag sind dies die akribische Erstellung von Förderplänen, detaillierte Elterngesprächsprotokolle und die Vorbereitung auf Gutachten – alles Aufgaben, die außerhalb der Unterrichts- und Betreuungszeit liegen. Mal fünfundzwanzig.

  • Gezielt eingreifen: Sie müssen entweder die Qualität der Interaktion (Kernauftrag) oder die Qualität der Dokumentation (gesetzliche Pflicht) opfern. Die frustrierende Folge: Die Energie, die für die Regeneration dringend nötig wäre, wird von dieser unsichtbaren Mehrarbeit aufgebraucht und führt zur Erschöpfung.


Um diesem zeitintensiven Instrument gerecht zu werden, ohne die Qualität des Bildungsauftrags den Kindern gegenüber zu reduzieren, machen Pädagog:innen oft viel in ihrer Freizeit. Die Folge: Die Energie, die für die Regeneration nötig wäre, wird von dieser unsichtbaren Mehrarbeit aufgebraucht und führt zur Erschöpfung.


Auf die Argumentation "selbst Schuld, wenn sie das in ihrer Freizeit machen" stelle ich die Gegenfrage: "Worauf soll in Zukunft bei Ihrem Kind verzichtet werden?  Auf die Qualität der fundierten Bildung, die durch die Dokumentation erarbeitet und gewährleistet wird oder auf die Beziehungsarbeit und direkte Interaktion mit ihrem Kind?" Denn beides zusammen wird sehr bald nicht mehr möglich sein. Wählen Sie weise.



  1. Inklusion ist leicht, man muss nur wollen!

Der Mangel an Sonderpädagogik führt dazu, dass das Personal permanent fachliche Lücken füllen muss, die es gar nicht füllen kann. Sie müssen die Rolle von Spezialisten übernehmen, ohne dafür ausgebildet zu sein oder entlastet zu werden. Diese erzwungene Spezialisierung ist eine extreme fachliche, emotionale und moralische Überforderung, die zur tiefen Frustration führt: Man kann den Kindern nicht gerecht werden, obwohl man täglich über seine eigenen Kapazitätsgrenzen hinausgeht. Würden sie aber "Stopp" sagen, wären die meisten Bildungseinrichtungen von heute auf morgen geschlossen.


Kündigung

Die Referenz der Außenstehenden: 

Betreuung von Kindern bedeutet, mit einer Gruppe zu arbeiten, die in ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen grob vergleichbar ist. Warum? Weil es im beruflichen Alltag eben genauso ist (- meistens jedenfalls). Ist jemand nicht qualifiziert, wird er gekündigt oder ersetzt. Im pädagogischen Alltag geht das nicht - im Gegenteil, man fördert explizit.

Kind isst Banane

Die pädagogische Realität: 

Die Gruppen sind hoch heterogen. Die Zahl der Kinder mit Entwicklungsverzögerungen, Verhaltensauffälligkeiten oder ärztlichen Diagnosen steigt rasant, doch das System liefert keine entsprechenden Ressourcen (Sonderpädagog:innen oder ausreichend qualifiziertes Stützpersonal), weil es keines gibt.



"Pädagog:innen sind Psycholog:innen ohne Ausbildung." Sie sind gezwungen, die gesamte Bandbreite an Bedürfnissen und Diagnosen ohne adäquate Unterstützung abzudecken - zusätzlich zum Bildungsauftrag. Dies war vor einigen Jahren noch nicht der Fall, weshalb Burnout zwar schon immer ein Thema aber nie so präsent war, wie jetzt.


Das bedeutet konkret:
  • Ständig scannen: Sie müssen gleichzeitig die fünfundzwanzig verschiedenen, teils widersprüchlichen Bedürfnisse (von ADHS-Impulskontrolle über Trauma-Sensibilität bis zu Sprachförderbedarf) im Blick behalten und entsprechende Problematiken für Übungen und Aktivitäten bei der Planung berücksichtigen.

  • Sofort erkennen: Welche Intervention ist gerade für welches Kind nötig, um eine Eskalation zu verhindern? Sie müssen fachlich entscheiden, ob ein Verhalten ein Entwicklungsschritt oder das Symptom einer nicht diagnostizierten Belastung ist, ohne einen Spezialisten hinzuziehen zu können.

  • Gezielt eingreifen: Sie managen die Integration und das Fördern von Kindern mit hohem Bedarf, während sie die anderen zwanzig Kinder gleichermaßen adäquat fördern sollen. Adäquat bedeutet passend und versteht sich im pädagogischen Kontext als "individuell für das Kind passend" - also pro Kind eine passende Förderung. Gleichzeitig.


Pädagog:innen müssen gleichzeitig die (mindestens) fünfundzwanzig verschiedenen Bedürfnisse (von ADHS über Autismus bis zu Trauma-Folgen) im Blick behalten und sofort erkennen, welche Intervention für welches Kind nötig ist, um die gesamte Gruppe funktionsfähig zu halten. Schaffen Pädagog:innen das nicht, entstehen Streit, eventuell Gewalt und der Bildungsauftrag wird in den Hintergrund gerückt. Dies hat widerum zur Folge, dass Kinder "verzögert" Leistung abliefern, was sich in ihren Fähigkeiten und Noten spiegelt.



Burnout entsteht, wenn man permanent versucht, Systemfehler mit persönlicher Energie zu kompensieren.


Zusammenfassend

Burnout und Überlastung der Pädagog:innen sind nicht das Ergebnis mangelnder Belastbarkeit, sondern die direkte Konsequenz eines chronisch unterfinanzierten Systems, dessen Mängel durch das exzessive Engagement der Fachkräfte kaschiert werden.


Drei zentrale Take-aways für uns alle

  • "Spielen" ist Leistung

Verabschieden Sie sich von der Vorstellung, dass pädagogisches Spiel Freizeit ist. Es ist Management in Echtzeit, hochkonzentrierte kognitive Steuerung und gezielte Intervention, um die neurobiologische Entwicklung Ihres Kindes zu fördern.


  • Die (für Außenstehende) unsichtbare Mehrarbeit ist der Killer

Es sind der unzumutbare Lärmpegel, die wachsende Bürokratie (BEsT, Förderpläne) in der Freizeit und die erzwungene Spezialisierung ohne Unterstützung (fehlende Sonderpädagog:innen), die pädagogische Arbeit in die Knie zwingen. Pädagog:innen opfern ihre Freizeit, damit die Qualität der Bildung für Ihr Kind nicht sinkt. Anstatt dafür belächelt zu werden, ist Dankbarkeit der angemessenere Schachzug. Außer die eigenen Kinder sind keine Priorität - dann ist es natürlich zu belächeln, wenn sie jemand als solche behandelt.


  • Respekt muss Ressourcen folgen: 

Gleichzeit kann Anerkennung für diesen Beruf kann nicht nur aus Dankbarkeit alleine bestehen. Echte Wertschätzung bedeutet, klare Grenzen und Ressourcen zu fordern, damit Pädagog:innen nicht länger als Puffer für alle systemischen Probleme dienen müssen. Dies können Erziehungsberechtigte genauso einfordern, wie die Pädagog:innen, die es persönlich trifft. Denn wenn Pädagog:innen nicht mehr da sind, bleiben Ihre Kinder auch allein. Und das liegt in niemandes Interesse.



Wie geht es weiter?

Wenn Sie spüren, dass Sie sich selbst im Hamsterrad der Überlastung drehen und Schwierigkeiten haben, die Kommunikationsgrenzen zu ziehen oder komplexe Fälle ohne persönliche Erschöpfung zu managen: Sie müssen diesen Weg nicht alleine gehen.



Ihre Expertin für Pädagog:innen


Als Psychosoziale Beraterin unterstütze ich Pädagog:innen dabei, die Ursachen für eine oft erdrückende Verantwortlichkeit zu identifizieren und gezielte Strategien für die eigene Psychohygiene und Entlastung zu entwickeln.


Wir erarbeiten im Coaching handlungssichere Ansätze für eine Elternkommunikation, die klare Grenzen zieht, ohne die professionelle Beziehung zu gefährden.


Mein Ziel ist es, dass du eine innere Haltung entwickelst, die systemische Mängel als solche benennt, anstatt sie durch eigene Überlastung zu kompensieren – damit deine Leidenschaft für die Pädagogik nicht im Burnout endet.





© 2026 Confidence To Go – Jeanne Jirges. Alle Rechte vorbehalten.

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